Der andalusische Basketball hat einen neuen Maßstab. Der Jaén Paraíso Interior hat seinen ersten Copa del Rey gewonnen, indem er Real Madrid mit taktischer und physischer Überlegenheit besiegte, die dem weißen Team keine Argumente ließ. Der in einem intensiven Finale errungene Sieg markiert einen Wendepunkt für den Sport in der Provinz und macht das Team zur Überraschung der Saison. Die Niederlage Madrids wirft hingegen Fragen zu seiner Reaktionsfähigkeit in den kommenden Spielen auf.
Die Zonenverteidigung als disruptive Strategie 🏀
Der Trainer von Jaén setzte auf eine 2-3-Zonenverteidigung, die den Angriff von Real Madrid von außen lahmlegte. Die Spieler aus Jaén führten nach jedem Block automatische Wechsel durch, was zu Ballverlusten und erzwungenen Würfen führte. Im Angriff sorgten schnelle Ballzirkulation und die Nutzung defensiver Ungleichgewichte des Gegners für offene Würfe. Die Nutzung von Echtzeitdaten ermöglichte es, die körperliche Intensität in den entscheidenden Momenten anzupassen und die theoretische Überlegenheit des Gegners beim offensiven Rebound zu neutralisieren.
Real Madrid suchte das Wunder und fand einen Olivenbaum 😅
Die Spieler von Real Madrid kamen mit hoher Moral und einer Sammlung von Titeln im Gepäck ins Finale. Aber sie stießen auf ein Jaén, das mehr rannte, mehr sprang und vor allem mehr wollte. Am Ende des Spiels deutete ein Fan an, dass die Weißen die Halle mit einem Trainingsgelände verwechselt hätten: Sie schlenderten, schwitzten wenig und fuhren mit dem Trostpokal nach Hause. Allerdings verpassten sie zumindest nicht den Rückflug.