Das israelische Außenministerium bezeichnete die Mission der Sumud-Flottille als eine Provokation ohne humanitäre Hilfe und brachte sie mit türkischen Gruppen wie Mavi Marmara und IHH in Verbindung, wobei letztere als terroristische Organisation eingestuft ist. Israel warnte, dass es keine Verletzung der Seeblockade des Gazastreifens zulassen werde, und forderte die Teilnehmer zur Rückkehr auf. Die Flottille erklärte, der Angriff habe in internationalen Gewässern stattgefunden und sie hätten den Kontakt zu 23 Schiffen verloren.
Wie Satelliten Flottillen auf hoher See verfolgen 🛰️
Die heutige Satellitentechnologie ermöglicht es Geheimdiensten, Schiffe in Echtzeit zu überwachen. Systeme wie das AIS (Automatic Identification System) und Radargeräte mit synthetischer Apertur können kleine Flotten Hunderte von Kilometern vor der Küste erkennen. Israel setzt Heron-Drohnen und Überwachungsflugzeuge ein, um die Kommunikation abzufangen. Der Verlust des Kontakts zu 23 Schiffen deutet darauf hin, dass die Aktivisten Niederfrequenzfunkgeräte verwendeten oder ihre Transponder abschalteten, um der Verfolgung zu entgehen – eine gängige Taktik bei Seeblockade-Operationen.
Die Flottille, die sich im GPS verlor 🧭
Den Kontakt zu 23 Schiffen im Mittelmeer zu verlieren, ist nicht einfach, es sei denn, die Navigatoren benutzen eine Karte aus dem letzten Jahrhundert oder vertrauen auf ein Spielzeug-GPS. Israel wusste mit seiner Flotte von Satelliten und Spionageflugzeugen wahrscheinlich, wo sich jedes Boot befand, bevor die Aktivisten es selbst wussten. Ironischerweise zeigt eine Mission, die die Seeblockade anprangert, dass ihre Navigationsfähigkeiten genauso viel Rettung benötigen wie die Hilfe, die sie angeblich transportieren.