Das lang erwartete faltbare iPhone von Apple, das von manchen als iPhone Ultra bezeichnet wird, soll in diesem Jahr mit einer bedeutenden Änderung seines Entsperrsystems auf den Markt kommen. Laut dem Leaker Mark Gurman wird das Gerät auf das Face-ID-Modul verzichten und stattdessen Touch ID in den Einschaltknopf integrieren. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Telefon, dessen Preis auf 2000 Dollar geschätzt wird, zu dünn sein soll, um die Gesichtserkennungssensoren unterzubringen.
Die Dünnheit als technische Grenze für die Sensoren 📏
Die Entscheidung von Apple ist auf die physischen Einschränkungen des faltbaren Designs zurückzuführen. Die für Face ID erforderlichen Komponenten, wie der Punktprojektor und die Infrarotkamera, benötigen einen Innenraum, den das ultradünne Gehäuse nicht bieten kann. Stattdessen greift das Unternehmen auf das seitliche Touch ID zurück, eine Technologie, die bereits beim iPad Air und iPad mini zum Einsatz kommt. Obwohl funktional, bedeutet diese Änderung einen Rückschritt zu einer Authentifizierungsmethode, die Apple seit dem iPhone X nicht mehr verwendet hatte.
2000 Dollar zahlen, um ins Jahr 2017 zurückzukehren 💸
Die große Innovation von Apple für sein teuerstes Handy ist also... die Wiederbelebung des berührungsempfindlichen Home-Buttons. Für 2000 Dollar bekommst du ein Telefon, das sich falten lässt, dir aber deinen Finger wie ein iPhone 6 abverlangt. Den Ingenieuren in Cupertino ist gelungen, was unmöglich schien: ein futuristisches Gerät technologisch weniger fortschrittlich zu machen als ein Modell von vor acht Jahren. Wenigstens musst du dir, wenn du es zwischen den Sofaritzen verlierst, keine Sorgen machen, es zu finden; der Fingerabdruck wird dann schon nicht mehr da sein.