Die neuen Treiber-Patches für Intels Xe-Grafiktreiber unter Linux haben enthüllt, dass der Unternehmensbeschleuniger Crescent Island (CRI) nicht in einer einzigen Version erscheinen wird. Der jüngste drm-xe-next-Pull-Request fügt vier zusätzliche PCI-IDs (0x674D, 0x674E, 0x674F und 0x6750) zur bereits bekannten 0x674C hinzu, was auf mehrere Varianten dieses für Inferenz optimierten Chips hindeutet.
Technische Varianten und mögliche VRAM-Konfigurationen 🧠
Das Hinzufügen dieser fünf IDs deutet darauf hin, dass Intel verschiedene SKUs für Crescent Island vorbereitet, die sich wahrscheinlich durch Speicherkapazitäten oder Taktraten unterscheiden. Mit 160 GB VRAM als theoretischem Maximum könnten die Varianten reduzierte Konfigurationen bieten, um sich an unterschiedliche Unternehmensbudgets anzupassen. Die Patches enthalten keine Details zu den konkreten Spezifikationen jeder ID, zeigen aber, dass die Hardware in eine Phase der breiteren Validierung innerhalb des Linux-Ökosystems eintritt.
Intel lernt zählen: von einem auf fünf Chips auf einen Schlag 🍦
Es scheint, als hätten sie bei Intel entdeckt, dass der Verkauf eines einzigen Beschleunigers genauso unterhaltsam ist wie nur eine einzige Eissorte zu haben. Nach Jahren der Veröffentlichung von Produkten mit kryptischen Namen präsentieren sie uns nun ohne mit der Wimper zu zucken fünf Varianten von Crescent Island. Das Gute ist, dass Linux-Benutzer jede SKU identifizieren können, ohne eine Kristallkugel zu benötigen – nur mit einem guten Satz Patches und etwas Geduld.