Laut Nikkei Asian Review leidet Intel unter einem Mangel an PC-Prozessoren, die mit ausgereiften Knoten wie Intel 7 hergestellt werden. Das Unternehmen hat seine Produktion auf Server-Chips umgelenkt, die 20 % mehr Gewinn pro Einheit einbringen, sowie auf die industrielle Automatisierung und lässt den Verbrauchermarkt dabei außen vor.
Das gestörte Gleichgewicht zwischen ausgereiften Knoten und industrieller Nachfrage ⚖️
Intels Entscheidung ist auf höhere Margen bei Servern und Automatisierung zurückzuführen, offenbart jedoch eine Schwachstelle in seiner Lieferkette. Während Rechenzentren Wafer mit 14 nm und Intel 7 beanspruchen, sehen sich Hersteller von Laptops und Desktop-Geräten mit verlängerten Lieferzeiten konfrontiert. Dieses Ungleichgewicht zwingt die Systemintegratoren dazu, nach Alternativen bei AMD zu suchen oder Markteinführungen zu verschieben – in einer Zeit, in der die PC-Nachfrage eine gewisse saisonale Erholung zeigt.
Deine nächste CPU könnte ein generalüberholter Server sein 🔧
Wenn du also gehofft hast, dir einen PC zum Spielen oder Arbeiten zusammenzubauen, wirst du dich mit einem gebrauchten Xeon-Server begnügen oder darum beten müssen, dass Intel sich daran erinnert, dass auch Normalsterbliche Chips kaufen. Die Strategie ist klar: Während Unternehmen ihre Racks füllen, kämpfen wir Normalnutzer um die Krümel, die vom Tisch des Rechenzentrums fallen. Vielleicht ist es an der Zeit, ARM lieben zu lernen.