Instagram hat begonnen, eine freiwillige Kennzeichnung namens AI creator zu testen, die es Erstellern ermöglicht, anzugeben, ob ihre Inhalte mit künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet wurden. Die Initiative, über die Engadget berichtete, zielt darauf ab, die Transparenz auf der Plattform zu erhöhen. Da sie jedoch optional ist, bleibt ihre tatsächliche Wirksamkeit fraglich, insbesondere in den Fällen, in denen sie am dringendsten benötigt wird: bei Desinformation.
Wie die Kennzeichnung funktioniert und ihre technischen Grenzen 🤖
Die Kennzeichnung wird sowohl in einzelnen Beiträgen als auch in den Profilen der Ersteller erscheinen. Technisch basiert sie auf der Selbsterklärung des Nutzers, ohne automatische Überprüfung des Inhalts. Das bedeutet, dass jeder entscheiden kann, KI-generiertes Material nicht zu kennzeichnen oder Inhalte zu kennzeichnen, die es nicht sind. Das Fehlen eines automatisierten Erkennungssystems oder von Sanktionen bei Unterlassung überlässt die Transparenz dem guten Willen – ein wenig strenger Ansatz für ein wachsendes Problem.
Demnächst: Kennzeichnung für Menschen, die noch keine KI nutzen 😅
Ja, denn was noch fehlte, war eine weitere freiwillige Kennzeichnung. Jetzt können Ersteller AI creator in ihr Profil setzen, direkt neben Influencer, Unternehmer und Coffee Lover. Als Nächstes kommt eine Kennzeichnung für diejenigen, die versprechen, keine Beauty-Filter zu verwenden, oder eine, die Handgemacht, ohne Algorithmen sagt. Aber da es optional ist, werden es sicher alle ehrlich nutzen, genauso wie die Leute im Internet immer die Wahrheit sagen.