Eine Studie der Universität Navarra hat die Leistung von mittels additiver Verfahren hergestellten Einsätzen für Spritzgussformen analysiert. Die Forschung zeigt, dass der Erfolg vom Verfahren, Material, der Geometrie und den Formparametern abhängt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Technologien, von 85 Zyklen bei der Fotopolymerisation bis zu über 500 Zyklen beim Lasersintern von Metallpulver.
Metall vs. Polymer: Haltbarkeit und Wärmeableitung 🔥
Die mittels Laserstrahlschmelzen im Metallpulverbett hergestellten Einsätze übertrafen 500 Spritzzyklen und zeigten eine für die Serienproduktion geeignete Festigkeit und Wärmeableitungsfähigkeit. Im Gegensatz dazu erreichten die im Materialauftragsverfahren hergestellten Einsätze 116 Zyklen und die der Fotopolymerisation 85 Zyklen. Die Oberflächenrauheit bleibt jedoch eine gemeinsame Schwachstelle, die eine Nachbearbeitung erfordert. Die Materialextrusion wird aufgrund ihrer Oberflächengüte und des Risikos von Delamination zurückgestuft.
Die Rauheit: dieses kleine große Problem, das niemand polieren will 😅
Denn ja, du kannst einen Metalleinsatz haben, der 500 Zyklen wie ein Champion durchhält, aber seine Oberfläche sieht aus wie Schleifpapier. Die gute Nachricht ist, dass es Nachbearbeitung gibt; die schlechte, dass niemand sie im ursprünglichen Budget einkalkuliert. Und die arme Materialextrusion kommt mit Delamination und einer Oberfläche wie abgelaufenem Joghurt daher. Am Ende schreitet die Technologie voran, aber das manuelle Polieren bleibt der unbesungene Held der Geschichte.