Die 3D-Technologie bietet nützliche Werkzeuge für einen Aktivitätenbetreuer und ermöglicht die Erstellung angepasster Lehrmaterialien. Ein klares Beispiel: das Design und die Herstellung von Geschicklichkeitsspielteilen oder Figuren für Gruppendynamiken, wodurch der Kauf teurer kommerzieller Kits vermieden wird. Die benötigten Programme sind Tinkercad für das grundlegende Design und Cura zur Vorbereitung des Drucks.
Programme und Arbeitsablauf für den Betreuer 🛠️
Der Ablauf beginnt in Tinkercad, einer kostenlosen und einfachen Software zum Modellieren von Objekten wie Ringen, Bällen oder Puzzleteilen. Die STL-Datei wird nach Cura exportiert, das sie in G-Code für den Drucker umwandelt. Ein Ender 3 oder ähnliches reicht aus. Ein Betreuer kann so sein eigenes Material für Psychomotorik oder Teamspiele herstellen, Farben und Größen je nach Altersgruppe anpassen, ohne von externen Anbietern abhängig zu sein.
Wenn du 20 Trillerpfeifen druckst und niemand pfeift 😅
Klar, du kannst auch Trillerpfeifen für deine Aktivitäten drucken. Dann stellst du fest, dass das PLA-Plastik wie eine heisere Ente klingt und die Kinder dich komisch anschauen. Oder du druckst Teile eines Memory-Spiels, aber mit der Toleranz, dass sie nicht zusammenpassen. Am Ende wird der Betreuer zum Reparaturtechniker. Aber hey, zumindest sparst du Material und gewinnst an Geduld.