Die 3D-Technologie bietet praktische Werkzeuge für den Hebammenberuf, indem sie die Visualisierung der fetalen und Beckenanatomie erleichtert. Mit gedruckten Modellen oder virtuellen Simulationen können Komplikationen bei Geburten, wie Schulterdystokien oder anomalen Lagen, vorhergesehen werden. Dies verbessert die Kommunikation mit der Patientin und die Planung des medizinischen Teams.
Anatomische Modelle und Segmentierungssoftware 🧬
Um ein 3D-Modell des fetalen und mütterlichen Beckens zu erstellen, wird von einer Magnetresonanztomographie oder 3D-Ultraschall ausgegangen. Die Software 3D Slicer ermöglicht die Segmentierung von Knochen und Gewebe und exportiert STL-Dateien. Anschließend wird Blender verwendet, um das Netz zu bereinigen und Markierungen hinzuzufügen. Der Druck erfolgt mit PLA-Filament auf einem Drucker wie dem Creality Ender 3. Das Ergebnis ist ein taktiles Modell zum Üben von Manövern wie dem Leopold-Handgriff.
Geburt mit dem Drucker: inklusive Bedienungsanleitung 🤖
Jetzt können Hebammen das Baby drucken, bevor es kommt. Wenn es nicht so aussieht wie auf dem Ultraschallfoto, können sie immer noch die Bettkalibrierung beschuldigen. Allerdings sollte man nicht versuchen, PLA für die Nabelschnur zu verwenden; die Natur hat dieses Design bereits gemacht und braucht keine Stützen. Zumindest verlangt der Drucker keine Periduralanästhesie.