Die 3D-Technologie verändert den Arbeitsalltag von Dentalhygienikern grundlegend. Sie ermöglicht die Herstellung maßgeschneiderter Bleaching-Schienen und kieferorthopädischer Führungen mit Intraoralscannern und macht die lästigen herkömmlichen Abdrucklöffel überflüssig. Das Ergebnis ist weniger Zeit am Behandlungsstuhl und mehr Präzision bei den Anpassungen.
Digitaler Workflow: vom Scanner zum Drucker 🖨️
Der Prozess beginnt mit einem Intraoralscanner wie dem iTero Element oder dem 3Shape TRIOS, der den Zahnbogen in Minuten erfasst. Die STL-Datei wird in Software wie Meshmixer oder Blender verarbeitet, um die Schiene zu designen. Anschließend druckt ein Harzdrucker wie der Formlabs Form 3B oder der SprintRay Pro das Modell in wenigen Stunden. Der Dentalhygieniker muss nur noch polieren und aushändigen.
Adieu, Silikonlöffel: die Revolution des kontrollierten Sabberns 😂
Früher ging der Patient mit einem Löffel voller Silikon nach Hause, der wie ein missglücktes Küchenexperiment aussah. Jetzt, mit dem 3D-Druck, übergibst du eine transparente Schiene, die kaum auffällt. Das Schlimme ist, dass der Patient jetzt keine Ausrede mehr hat, sich über den Plastikgeschmack zu beschweren; jetzt kann er sich nur noch beschweren, dass du nicht auf seinen Wunsch nach der Regenbogenfarbe gehört hast.