Die 3D-Technologie verändert nicht nur die industrielle Produktion, sondern bietet dem Controller-Beruf auch unerwartete Werkzeuge. Durch die Digitalisierung physischer Teile werden präzise Daten für Audits und Budgetierungen generiert. Ein klares Beispiel: die Überprüfung der tatsächlichen Kosten eines intern gefertigten Prototyps durch den Vergleich von Material- und Druckzeitaufwand mit der Fremdvergabe. Dies ermöglicht die Anpassung von Margen auf Basis objektiver Daten.
Digitalisierung von Vermögenswerten und Kostensimulation mit 3D-Software 📊
Programme wie Autodesk Fusion 360 oder SolidWorks ermöglichen es dem Controller, genaue Volumen- und Gewichtskennzahlen aus einem 3D-Modell zu extrahieren. Diese werden über Datenexport-Plugins (z. B. CSV) mit Tabellenkalkulationen verknüpft. So werden die Materialkosten pro Gramm und die Maschinenzeit berechnet. Werkzeuge wie Simplify3D oder PrusaSlicer helfen, den Energieverbrauch und die Dauer jedes Drucks abzuschätzen – Schlüsseldaten für eine Rentabilitätsanalyse.
Wenn der Controller seine eigene Keksdose druckt 🍪
Der Gipfel für den Controller? Eine Keksdose in 3D zu drucken, um das Budget der Abteilung zu rechtfertigen. Du sagst dem Chef, es sei ein Werkzeug zur Kostenanalyse, aber in Wirklichkeit benutzt du sie, um die Kekse von der Kaffeemaschine zu verstecken. Am Ende zeigt der Bericht, dass die Kosten pro Keks höher sind als beim Kauf im Supermarkt. Also entweder den Snack streichen oder anfangen, essbare Kekse zu drucken. Produktivität, aber mit Maßen.