Forscher der CU Anschutz School of Dental Medicine erforschen den 3D-Multimaterial-Tintenstrahldruck zur Herstellung von Zahnprothesen. Die Methode zielt darauf ab, die Präzision und Haltbarkeit von Prothesen zu verbessern und die Einschränkungen traditioneller Techniken zu überwinden, die mehrere manuelle Schritte und starre Materialien erfordern.
Wie der Multimaterial-Tintenstrahldruck funktioniert 🦷
Die Technologie kombiniert verschiedene Harze in einem einzigen Druck, indem sie Schichten aufträgt, die die Textur des Zahnfleisches und die Härte des Zahns nachahmen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, separate Teile zusammenzufügen. Der Prozess ermöglicht die Kontrolle von Porosität und Farbe in bestimmten Bereichen, was eine natürlichere Passform ermöglicht. Die Forscher geben an, dass die Methode die Produktionszeit und die beim manuellen Modellieren üblichen menschlichen Fehler reduziert.
Abschied vom Bissabdruck 😁
Patienten, die traditionelle Abformungen ausprobiert haben, wissen, dass das Beißen in eine Gipspaste wie eine Strafe schmeckt. Mit dieser Technik benötigt der Zahnarzt nur einen digitalen Scan, und der Drucker erledigt den Rest. Allerdings: Wenn die Maschine stecken bleibt, muss der Patient auf seine Zahnprothese warten, während der Techniker das System neu startet. Zumindest muss er während des Vorgangs keine Gipsstücke ausspucken.