3D-Druck in der Lebensmittelproduktionslinie

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie verändert den Beruf des Lebensmitteltechnologen, indem sie die Herstellung von kundenspezifischen Vorrichtungen, Ersatzteilen und Lebensmittelformen ermöglicht. Ein klares Beispiel sind Dosierdüsen für Saucen oder Schokolade, die in Stunden neu gestaltet und gedruckt werden können. Die erforderlichen Programme umfassen Fusion 360 oder SolidWorks für die Modellierung und Cura oder PrusaSlicer für das Slicing.

Detailliertes Bild eines Lebensmitteltechnologen, der eine 3D-gedruckte Düse zum Dosieren von Soße hält, neben einem laufenden 3D-Drucker. Auf dem Monitor sind Modelle in Fusion 360 und Cura zu sehen. Im Hintergrund eine Produktionslinie mit Schokolade und Saucen.

Digitalisierung und schnelles Prototyping in der Anlage 🖨️

Der Techniker kann ein defektes Teil mit einem 3D-Scanner wie dem Revopoint scannen oder es mit digitalen Messschiebern vermessen und dann das Modell in Tinkercad oder FreeCAD nachbilden. Der Desktop-3D-Drucker (z. B. der Creality Ender 3) fertigt das Teil aus lebensmittelechtem PLA in weniger als einem Tag. Dies reduziert Linienstillstände, vermeidet teure externe Bestellungen und gibt die direkte Kontrolle über die Produktion von Hilfswerkzeugen wie Zangen oder Halterungen.

Abschied vom Klebeband als Universallösung 🛠️

Endlich können die Techniker das Klebeband und die Kabelbinder in Rente schicken, mit denen die Düse für die Barbecue-Soße befestigt war. Jetzt, anstatt zu hoffen, dass sie in der Nachtschicht nicht abfällt, druckst du einen kundenspezifischen Gewindeadapter. Aber sei nicht zu optimistisch: Das erste gedruckte Teil landet wahrscheinlich im Müll, weil du den Durchmesser falsch gemessen hast, aber hey, der Prozess ist moderner als Kaugummi kauen.