Der pharmazeutische Fachkraft hat nicht nur mit Tabletten zu tun. Seine Arbeit umfasst die Wartung von Geräten, die Organisation von Lagern und die Anpassung von Dosierungen. Die 3D-Technologie ermöglicht die Herstellung von Ersatzteilen für Kapselmaschinen oder maßgeschneiderte Formen für pädiatrische Zäpfchen. Ein direktes Beispiel: einen Adapter für einen Sirupdosierer drucken, der auf nicht standardmäßige Flaschen passt, und so stundenlange Suche in Katalogen sparen.
Programme und Arbeitsabläufe für die pharmazeutische Werkstatt 🛠️
Zum Modellieren einfacher Teile wie eines Reagenzglasständers oder eines Schraubdeckels werden Tinkercad oder Fusion 360 verwendet. Der Prozess ist direkt: das Originalobjekt mit einem digitalen Messschieber vermessen, das Modell in der Software zeichnen, als STL exportieren und an einen Drucker wie den Creality Ender 3 oder einen Ultimaker senden. PLA- oder PETG-Filamente sind für nicht sterile Umgebungen ausreichend. Für Teile, die chemische Beständigkeit erfordern, werden Polypropylen-Filamente gewählt.
Wenn der Drucker in der Apotheke mal wieder seinen eigenen Kopf hat 😅
Klar, alles läuft gut, bis der Drucker beschließt, dass der Dosieradapter eigentlich eine abstrakte Kraken-Skulptur ist. Und du, mit Nitrilhandschuhen und Kittel, versuchst dem Apothekenleiter zu erklären, dass sich das Filament einfach so verheddert hat, weil der Drucker ein Eigenleben führt. Aber am Ende, wenn dir das Teil perfekt passt, fühlst du dich wie MacGyver, nur mit mehr Talkumpuder.