Dreidimensionaler Druck in der Geriatrie: Hilfsmittel und Ausbildung

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie ermöglicht es der Altenpflegehilfskraft, Hilfsmittel zu personalisieren und Pflegeumgebungen zu simulieren. Mit einem 3D-Scanner wird die Morphologie des Patienten erfasst, um leichte Schienen oder Adapter für Rollstühle zu entwerfen. Die benötigten Programme sind Blender für die Modellierung, Cura für das Slicing und ein Scanner wie der Revopoint POP 3. Ein praktisches Beispiel: die Herstellung einer ergonomischen Halterung für ein Glas bei schwerer Arthritis.

Eine Altenpflegehilfskraft verwendet Blender und einen 3D-Scanner, um eine ergonomische Glashalterung für einen Patienten mit schwerer Arthritis zu entwerfen.

Digitaler Workflow für schnelles Prototyping 🖨️

Der Prozess beginnt mit dem Scannen der Hand des Patienten mit dem Revopoint POP 3. Die Daten werden in Blender importiert, um das Netz zu bereinigen und die Halterung zu entwerfen. Anschließend wird nach Cura exportiert, um die Druckparameter festzulegen: Schichthöhe 0,2 mm, Füllung 30 % und Stützen für Überhänge. Es wird flexibles PLA verwendet, um Scheuerstellen zu vermeiden. Der Druck auf einem Ender 3 V3 dauert 4 Stunden. Das Ergebnis wird geschliffen und mit dem Benutzer getestet. Das Design wird bei Bedarf angepasst, wobei iteriert wird, bis Komfort und Griffigkeit erreicht sind.

Wenn dein Patient ein Glas will und du ihm ein Plastikspielzeug gibst 😅

Der erste Prototyp war so hübsch, dass Frau María ihn benutzte, um auf den Tisch zu klopfen und nach mehr Kaffee zu verlangen. Zum Glück hat das flexible PLA nichts zerbrochen. Das zweite Modell hatte das Loch für den Finger falsch bemessen und sah aus wie ein Schuhanzieher. Nach drei Iterationen und ein paar Lacher hatten wir eine funktionale Halterung. Das Wichtigste ist, dass sie jetzt das Glas hält, ohne zu verschütten, auch wenn sie darauf besteht, dass es wie ein riesiges Lego-Teil aussieht.