Die 3D-Technologie verändert nicht nur die Industrie, sondern kann auch den Beruf des Kellners optimieren. Von der Herstellung maßgeschneiderter Werkzeuge bis zur Fertigung dekorativer Elemente für Teller und Gläser bietet der 3D-Druck praktische Lösungen. Ein klares Beispiel: die Produktion von Bierdeckeln mit integriertem QR-Code oder Tabletts mit modularen Fächern, die sich an jede Glasform anpassen.
Programme und Arbeitsabläufe für schnelles Prototyping 🛠️
Für das Design dieser Accessoires werden Programme wie Fusion 360 oder Blender verwendet, die das Modellieren von Teilen mit präzisen Toleranzen ermöglichen. Der Kellner kann die Geometrie eines Glases oder einer Flasche mit einem einfachen 3D-Scanner (z. B. Revopoint POP 3) digitalisieren und anschließend eine auslaufsichere Halterung entwerfen. Die STL-Datei wird an einen FDM-Drucker mit PLA- oder PETG-Filament gesendet, Materialien, die bei ordnungsgemäßer Versiegelung lebensmittelecht sind.
Der 3D-Kellner, der nie das Bier verschüttet 🍺
Denn klar, nachdem die perfekte Halterung entworfen wurde, wird der Kellner weiterhin die Hälfte des Krugs verschütten, wenn er sich hinter der Theke dreht. Aber zumindest werden die Spritzer mit dem labyrinthförmig im 3D-Druck gefertigten Tablett in einem ästhetischen Ablaufkanal landen. Die Technologie verhindert zwar keine Stolperer, aber sie sorgt dafür, dass der Kunde den QR-Code auf der Serviette lesen kann, während er auf seine Nachfüllung wartet.