Einem Wissenschaftlerteam ist es gelungen, 26 gesunde Küken aus mit 3D-Druckern hergestellten Eiern auszubrüten. Der Durchbruch, der die Porosität und Struktur echter Eier durch selektives Lasersintern nachbildet, bringt die Möglichkeit, ausgestorbene Vögel wie den Dodo oder den Moa wiederzubeleben, näher. Die Technik ermöglicht die Lagerung genetisch veränderter Embryonen in künstlichen Eierschalen.
Lasersintern zur Nachahmung der Natur 🥚
Der Prozess basiert auf dem selektiven Lasersintern, bei dem Pulverschichten verschmolzen werden, um eine poröse Struktur ähnlich der des Originaleis zu schaffen. Die Wissenschaftler passten Dichte und Dicke an, um den Gasaustausch und den Schutz des Embryos zu ermöglichen. Die 26 Küken schlüpften ohne Anomalien, was die Methode validiert. Der nächste Schritt ist die Anwendung dieser Technologie auf Eier ausgestorbener Arten unter Verwendung von genetischem Material, das aus Fossilien oder Museumsproben gewonnen wurde.
Der Dodo hat keine Ausrede mehr, nicht zu fliegen 🐦
Wenn alles gut geht, könnte der Dodo in einigen Jahren wieder über Steine auf Mauritius stolpern. Das Lustige ist, dass die aktuellen Küken beim Schlüpfen aus der künstlichen Schale nicht wussten, ob sie ihre Mutter oder den Druckertechniker ansehen sollten. Wenn der Dodo zurückkommt, hat er zumindest eine schwer zu knackende Nuss: zu wissen, dass seine Zukunft von einer STL-Datei und nicht von einem Nest abhängt.