Der Streikaufruf im Bereich der frühkindlichen Bildung, unterstützt von den wichtigsten Gewerkschaften, hat in öffentlichen und privaten Einrichtungen eine breite Beteiligung verzeichnet. Die Erzieherinnen fordern Gehaltsverbesserungen, eine Reduzierung der Betreuungsschlüssel und eine berufliche Anerkennung, die der Bedeutung der Altersstufe 0-3 Jahre entspricht. Der Druck auf die Verwaltungen steigt nach mehreren Streiktagen.
Verwaltungs-Apps und digitale Plattformen zur Optimierung des Kita-Alltags 📱
Während der Sektor mehr personelle Ressourcen fordert, schreitet die Technologie bei der Verwaltung von Kindertagesstätten und Vorschulen voran. Plattformen wie Additio oder Educamos ermöglichen die Erfassung der Anwesenheit, die Kommunikation von Vorfällen mit Familien und die Planung von Aktivitäten. Einige Tools enthalten Berichte zur psychomotorischen Entwicklung, die auf direkter Beobachtung basieren. Ihre Nutzung reduziert die bürokratische Belastung, ersetzt jedoch nicht den Bedarf an mehr qualifiziertem Personal im Klassenzimmer.
Bildungsrobotik kann (noch) keine Windeln wechseln 🤖
Während die Erzieherinnen würdige Bedingungen fordern, schlagen einige Technologie-Gurus vor, dass künstliche Intelligenz Defizite im Klassenzimmer ausgleichen kann. Man fragt sich, ob diese Experten jemals ein 18 Monate altes Kleinkind mit einem Wutanfall gesehen haben oder einen dringenden Windelwechsel benötigt haben. Roboter lösen noch nicht das Problem, 20 Kinder pro Erwachsenem zu haben. Nicht einmal der fortschrittlichste Sprachassistent beruhigt ein Weinen um drei Uhr nachmittags.