Lehrerstreik in Xàtiva: ein Protest, der in den Klassenzimmern zu spüren war

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Am 11. Mai legte die Lehrerschaft von Xàtiva und ihrer Region die Bildungstätigkeit mit einem massiven Streik lahm. Von den Lehrkräften als eine äußerst starke Mobilisierung bezeichnet, versammelte der Protest Lehrer aus der Costera und der Vall d´Albaida vor dem Bahnhof. Das Ziel war klar: tiefgreifende Veränderungen in der Verwaltung des Bildungsministeriums zu fordern, die sie für die aktuellen Bedürfnisse des Systems als unzureichend erachten.

Eine große Gruppe von Lehrkräften hält Transparente vor dem Bahnhof von Xàtiva unter einem bewölkten Himmel, während die Klassenzimmer leer bleiben.

Bildungstechnologie, eine unzureichend genutzte Ressource in den valencianischen Klassenzimmern 💻

Während das Ministerium Digitalisierung verspricht, fehlt es den Schulen an aktueller Ausstattung und stabilen Verbindungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 40% der Klassenzimmer in der Region keine funktionsfähigen digitalen Tafeln haben. Der mangelnde Serverwartung und die Veralterung der Software erschweren die Umsetzung von Methoden wie dem projektbasierten Lernen. Ohne Investitionen in die IKT-Infrastruktur ist jeder Modernisierungsplan für die Bildung nur ein frommer Wunsch.

Weniger digitale Tafeln und mehr Milchkaffee am Bahnhof ☕

Die Lehrkräfte, leidenschaftlich von leeren Versprechungen, entschieden sich, sich am Bahnhof zu versammeln. Dort zumindest, zwischen Zügen und Megafonen, fanden sie kostenloses WLAN, um Memes über das Ministerium zu teilen. Währenddessen genossen die Schüler einen unerwarteten freien Tag, obwohl einige bereits spekulieren, dass der nächste Streik ein 5G-Modem im Informatikraum fordern wird. Die Bildung schreitet voran, aber in ihrem eigenen Tempo: dem einer S-Bahn.