Die HTC Vive XR Elite kommen, um die Grenze zwischen virtueller und erweiterter Realität zu verwischen. Mit einem kompakten und modularen Design versprechen sie ein vielseitiges Werkzeug zu sein, sowohl für intensive Spielesessions als auch für die Überprüfung von 3D-Modellen im Industriedesign. Ein Gerät, das der Allrounder der erweiterten Realität sein will.
Leistung und Modularität für professionelle Umgebungen 🛠️
Die Hardware setzt auf ein optisches System mit Fresnel-Linsen und einer Auflösung von 1920x1920 Pixeln pro Auge bei einem Sichtfeld von 110 Grad. Das rückseitige Modul mit austauschbarem Akku ermöglicht lange Sitzungen ohne Kabel. Die drahtlose Konnektivität und das integrierte Hand-Tracking erleichtern die direkte Interaktion mit 3D-Modellen, obwohl die Leistung für komplexe Rendering-Aufgaben von einem leistungsstarken PC abhängt.
Der Tag, an dem die Brille ein Schweizer Taschenmesser sein wollte 🎭
Das modulare Konzept klingt großartig, bis man den hinteren Akku im Sofa verliert und mit der Brille spielen muss, als wäre sie ein Low-Cost-VR-Stirnband. Allerdings ist der Wechsel vom Entwerfen eines Gebäudes in 3D zum Schwitzen in einem Rhythmusspiel ein Luxus, den nur diese Brille bietet. Das Problem ist, dass sie, wie jedes Schweizer Taschenmesser, jede Funktion anständig, aber keine herausragend erfüllt.