Demis Hassabis, Direktor von Google DeepMind und Nobelpreisträger für Chemie 2024, hat die Debatte über künstliche allgemeine Intelligenz erneut entfacht. Seine Prognose ist klar: Die AGI könnte um 2030 herum eintreffen. Um dies zu beweisen, schlägt er den Einstein-Test vor, eine Herausforderung, die verlangt, dass eine KI klassische Physik lernt und dann eigenständig die spezielle Relativitätstheorie von 1905 entdeckt. Etwas, das aktuelle Modelle trotz ihrer Leistungsfähigkeit nicht nachbilden können.
KI-Klima: Extremvorhersage mit einem Tag Vorlauf 🌤️
Während die AGI weiterhin ein ferner Horizont bleibt, hebt Hassabis einen relevanten praktischen Fortschritt hervor. Die Systeme von DeepMind sind bereits in der Lage, extreme Wetterphänomene mit einer Vorlaufzeit von 24 Stunden vorherzusagen. Im Gegensatz dazu benötigen traditionelle Methoden Wochen der Verarbeitung, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen. Diese Fähigkeit verbessert nicht nur die Reaktion auf Katastrophen, sondern zeigt auch, wie spezialisierte KI klassische numerische Modelle bei konkreten Aufgaben übertreffen kann, ohne eine allgemeine Intelligenz erreichen zu müssen.
Der Chemie-Nobelpreisträger glaubt, dass seine KI 2030 Physik bestehen wird 🧠
Hassabis, der bereits einen Nobelpreis für die Verwendung von KI zur Vorhersage von Proteinen gewonnen hat, möchte nun, dass seine Schöpfung den Führerschein für theoretische Physik macht. Der Einstein-Test klingt nach einer Abschlussprüfung für Maschinen: das Übliche lernen und dann das von 1905 erfinden. In der Zwischenzeit wissen wir Menschen immer noch nicht, ob die KI, die uns morgen vor einem Sturm warnt, einen Kaffee trinken oder eine Gehaltserhöhung verlangen wird. Möge 2030 alle auf dem Posten erwischen.