Siebenundzwanzig französische Kanonen aus dem siebzehnten Jahrhundert in der Bucht von Cádiz entdeckt

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein Team von Unterwasserarchäologen hat in der Bucht von Cádiz eine Gruppe von 27 großkalibrigen Kanonen entdeckt, die zu einem französischen Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert gehören. Die gut erhaltenen Stücke wurden bei einer auf historische Schiffswracks fokussierten Ausgrabung gefunden. Der Fund wirft neues Licht auf die französische Marinepräsenz in der Region während dieser Zeit.

Ein Unterwasserbild zeigt 27 gut erhaltene französische Kanonen aus dem 17. Jahrhundert auf dem sandigen Meeresboden der Bucht von Cádiz.

Marinetechnologie und Konservierung der Stücke ⚓

Die aus Bronze und Schmiedeeisen gefertigten Kanonen weisen Gussmarken und Verzierungen auf, die eine Datierung zwischen 1650 und 1700 ermöglichen. Ihre Größe deutet darauf hin, dass sie zu einer Fregatte oder einem Linienschiff gehörten. Der Erhaltungszustand ist bemerkenswert, dank der Schicht aus Meereskonkretionen, die sie vor Korrosion schützte. Die Archäologen planen, Elektrolyseverfahren anzuwenden, um das Metall zu stabilisieren, bevor es öffentlich ausgestellt wird.

Frankreich bis an die Zähne bewaffnet... auf dem Meeresgrund 🤿

Es scheint, dass die Franzosen jener Zeit eine kuriose Marinestrategie hatten: die gesamte Bewaffnung ins Wasser fallen zu lassen, um das Schiff zu erleichtern. Siebenundzwanzig verlorene Kanonen sind viele Kanonen. Vielleicht dachte der Kapitän, wenn er sie nicht sieht, sehen die Engländer sie auch nicht. Gut, dass die Archäologen sie jetzt geborgen haben, sonst hätte jemand beim Paddle-Surfen darüber stolpern können.