Die Debatte über die Sicherheit in Vierteln wie den Tres Mil Viviendas reduziert sich auf ein falsches Dilemma: mehr Polizei oder gar nichts. Das eigentliche Problem ist jedoch die Heuchelei der Verwaltungen, die die Entstehung von Ghettos ohne soziale Investitionen zulassen. Ausgrenzung und Arbeitslosigkeit sind der Nährboden für Gewalt, nicht die Abwesenheit von Polizeikräften.
Offene Daten und Algorithmen zur Durchbrechung des Ausgrenzungskreislaufs 🏙️
Eine technisch machbare Lösung besteht darin, urbane Datenanalysen mit Geoinformationssystemen (GIS) anzuwenden, um Brennpunkte der Ausgrenzung zu identifizieren. Durch die Kombination von Volkszählungen, Arbeitslosenquoten und Zugang zu Dienstleistungen können Politiken für menschenwürdiges Wohnen und lokale Beschäftigung entwickelt werden. Open-Source-Plattformen ermöglichen es Anwohnern und Fachleuten, soziale Investitionen in Echtzeit zu überwachen und sicherzustellen, dass die Gelder nicht für temporäre Flickschusterei abgezweigt werden.
Die geniale Lösung, dem Nachbarn von nebenan die Schuld zu geben 🤷
Natürlich ist es einfacher, an jeder Ecke eine Polizeidrohne zu fordern, als zuzugeben, dass das Problem das Fehlen eines Berufsbildungszentrums oder eines anständigen Parks ist. Währenddessen lassen sich Politiker im Kongress ablichten, wie sie Integration versprechen, aber in den Vierteln wird nur noch mehr patrouilliert. Zumindest haben Algorithmen keine Heuchelei: Sie verarbeiten nur Daten.