Google Axion: der ARM, der x86 in der Cloud in Rente schicken will

17. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Google hat Axion vorgestellt, seinen ersten Prozessor für Rechenzentren auf Basis der ARM-Architektur. Eigenentwicklung, die im Vergleich zu aktuellen x86-Instanzen eine bis zu 50% höhere Leistung verspricht. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Abhängigkeit von Intel und AMD zu verringern, indem man auf ein eigenes Design setzt, das Kosten und Effizienz in den Servern optimiert.

Google Axion Prozessorkern wird von einem Roboterarm in ein Server-Rack eingebaut, während blaue Energiepulse durch ARM-Architektur-Schaltkreise fließen, x86-Chips werden verdrängt und verblassen im Hintergrundschatten, Hauptplatinen-Leiterbahnen glühen mit Datenströmen, filmische technische Illustration, fotorealistische technische Visualisierung, dramatische Untersicht-Beleuchtung auf metallischen Kühlkörpern, Staubpartikel werden im Server-Luftstrom beleuchtet, hyperdetaillierte Silizium-Wafer-Struktur sichtbar durch Glasplatte, futuristische Rechenzentrums-Atmosphäre mit kühlen Cyan- und Amber-Akzenten

ARM-Architektur und Cloud-Leistung 🚀

Axion basiert auf ARM Neoverse V2-Kernen, denselben, die auch in Chips von Amazon und NVIDIA verwendet werden. Google gibt an, dass es die schnellsten x86-Instanzen seines Katalogs in der Leistung übertrifft, mit Verbesserungen bei Aufgaben des maschinellen Lernens und der Datenverarbeitung. Der Schlüssel liegt in der Anpassung des Siliziums: Google hat das Design für spezifische Lasten seiner Infrastruktur, wie Suche und YouTube, optimiert. Der Chip senkt zudem den Energieverbrauch, ein kritischer Faktor in massiven Rechenzentren. Obwohl es keine konkreten Termine für den Einsatz gibt, wird erwartet, dass er in den kommenden Monaten bei den Kunden von Google Cloud eintrifft.

Axion: Weil ein eigener Chip cooler ist, als Intel zu bezahlen 😎

Google hat beschlossen, dass es nach Jahren, in denen Intel die Preise erhöhte und AMD auf seinen Lorbeeren ausruhte, das Beste war, seinen eigenen Prozessor zu bauen. Denn klar, wenn Amazon bereits Graviton hat und Apple den M1, warum dann nicht auch zur Party stoßen? Fehlt nur noch, dass Axion mit exklusiven Funktionen kommt, wie das Handy schneller zu laden oder Kaffee zu kochen, während man KI-Modelle trainiert. Allerdings wird es den Leuten bei Intel sicherlich nicht im Geringsten gefallen, einen weiteren Kunden in einen Rivalen verwandelt zu sehen.