Google hat eingeräumt, dass die Integration seiner künstlichen Intelligenz Gemini in Gmail dazu geführt hat, dass E-Mails gleich klingen und die Persönlichkeit jedes Nutzers verloren geht. Um dies zu beheben, kündigt das Unternehmen ein Update seiner Funktion zur Schreibunterstützung an, die nun den Kontext analysiert, indem sie sich mit Drive und dem Gmail-Verlauf verbindet, und es ermöglicht, Ton und Stil anzupassen, um die persönliche Schreibweise jedes Einzelnen widerzuspiegeln.
Die KI durchsucht jetzt deine Drive und deinen Posteingang, um deine Schreibweise nachzuahmen 📧
Die neue Version der Schreibunterstützung basiert auf einem Modell, das frühere Dokumente in Drive und von Gmail gesendete E-Mails untersucht, um Sprachmuster, Jargon und Satzstrukturen des Nutzers zu erfassen. So wird Gemini beim Verfassen eines Entwurfs den Text an den üblichen Ton des Absenders anpassen, sei er formell, umgangssprachlich oder technisch. Google versichert, dass das System keine persönlichen Daten speichert, sondern die Informationen in Echtzeit verarbeitet, um natürlichere und weniger generische Vorschläge als die aktuellen zu generieren.
Schluss mit E-Mails, die wie von einem langweiligen Roboter geschrieben wirken 🤖
Endlich wird die KI nicht mehr so schreiben, als hätte sie einen Intensivkurs in Unternehmensbürokratie absolviert. Wenn du jetzt um eine schnelle E-Mail bittest, wird sie anstelle eines Sehr geehrter Kollege, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können… ein Hey, hast du den Bericht gesehen? ausspucken. Oder das versprechen sie zumindest. Allerdings wird man sehen müssen, ob Gemini nicht zu schlau wird und, nachdem es deine Drive-Memes gelesen hat, anfängt, Arbeits-E-Mails mit Auberginen-Emojis zu schreiben.