Das Kulturministerium und die Autonomen Gemeinschaften haben in Melilla die Einrichtung eines sektoralen Runden Tisches für Livemusik vereinbart. Ziel ist es, die Kulturpolitik zu koordinieren, Doppelarbeit zu vermeiden und die Bedingungen des Sektors zu verbessern, der seit Jahren unter prekären Verhältnissen und fehlenden Räumlichkeiten leidet.
Eine gemeinsame Datenbank und technische Vorschriften für Konzertsäle 🎵
Dieser sektorale Runde Tisch wird ein einheitliches Verzeichnis von Sälen und Festivals, technische Anforderungen an Klang und Barrierefreiheit sowie ein System zum Datenaustausch über Kapazitäten und Lizenzen vorantreiben. Ziel ist es, Sicherheits- und Akustikstandards zu vereinheitlichen sowie technologische Ressourcen zwischen den Regionen zu teilen. Die Entwicklung einer digitalen Plattform wird es Veranstaltern ermöglichen, in Echtzeit die Verfügbarkeit von Räumen und Geräten abzufragen, wodurch Logistikkosten gesenkt werden.
Jetzt fehlt nur noch, dass Musiker mal wieder warm essen können 🎸
Alles sehr schön: Runder Tisch, Koordination, einheitliches Verzeichnis. Aber der Musiker von nebenan fragt sich immer noch, ob ihm dieser Runde Tisch das belegte Brot für die Pause bezahlt oder ob er wenigstens WLAN in der Künstlergarderobe bekommt, um sein Elend auf Instagram zu posten. Während die Autonomen Gemeinschaften tagen, hoffen die Künstler, dass die nächste Vereinbarung eine würdevolle Behandlung beinhaltet und dass der Tontechniker nicht mehr einen Kredit aufnehmen muss, um sich einen Monitor zu kaufen.