GNOME Commander 2.0 ist nach einer vollständigen Neuschreibung des klassischen Dateimanagers für den GNOME-Desktop erschienen. Inspiriert vom legendären Norton Commander, ist es nun in Rust entwickelt und verwendet das GTK4-Toolkit. Zu den Neuerungen gehören ein integriertes Terminal, eine neu gestaltete Schnellsuche, Verbesserungen am integrierten Betrachter, verbesserte Barrierefreiheit und optimierte Unterstützung für Wayland. Das Projekt ist auf GitHub verfügbar.
Rust und GTK4: Der Motor einer vollständigen Neuschreibung 🚀
Die Migration zu Rust ist keine Laune: Die Sprache bietet Speichersicherheit und vorhersagbare Leistung, ideal für einen Dateimanager, der Operationen mit vielen Dateien ohne Zögern bewältigen muss. GTK4 wiederum bringt ein effizienteres Rendering und eine bessere Integration mit Wayland von Haus aus. Das integrierte Terminal ermöglicht die Ausführung von Befehlen, ohne die Anwendung zu verlassen, während die Schnellsuche für Echtzeit-Filterung neu gestaltet wurde. Der integrierte Betrachter unterstützt nun mehr Formate und die Barrierefreiheit wurde für Bildschirmlesegeräte überarbeitet.
Norton Commander wird wiedergeboren, aber ohne Diskettenlaufwerk 💾
Endlich hat jemand entschieden, dass Norton Commander ein zweites Leben verdient, auch wenn diesmal keine Disketten oder ein Aufruf von DOS nötig sind. GNOME Commander 2.0 ist dasselbe Konzept mit seitlichen Bedienfeldern, aber jetzt in Rust, wie es die modernen Kanons vorschreiben. Das Lustige ist, dass du es nach der Neuschreibung wahrscheinlich immer noch zum Verschieben von Dateien von einem Ordner in einen anderen verwenden wirst, wie wir es 1995 taten, aber mit einem integrierten Terminal, das niemand verlangt hat. Fortschritt, sagt man.