Der Führer der Polisario-Front, Brahim Ghali, hat einen Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres geschickt, um den Angriff auf marokkanische Stützpunkte in Esmara, Westsahara, zu rechtfertigen. In dem Dokument bezeichnet Ghali die Aktion als einen Akt der Notwehr angesichts dessen, was er als ständige Verstöße Marokkos gegen das Völkerrecht beschreibt, die das saharauische Volk dazu veranlasst haben, sein durch UN-Resolutionen gestütztes Recht auf Widerstand gegen die Besatzung auszuüben.
Militärtechnologie im Konflikt um die Westsahara 🛸
In diesem Zusammenhang haben der Einsatz von Überwachungsdrohnen und Luftabwehrsystemen das taktische Gleichgewicht in der Region verändert. Marokko hat fortschrittliche Radargeräte und unbemannte Luftfahrzeuge zur Überwachung der Sicherheitszone eingesetzt, während die Polisario-Front leichte Waffen und Guerillataktiken verwendet. Das Fehlen einer effektiven Luftkontrolle seitens der Polisario schränkt ihre Angriffsfähigkeit ein, obwohl die Präzision tragbarer Flugabwehrraketen bei begrenzten Operationen weiterhin ein abschreckender Faktor bleibt.
Die UNO und ihre Engelsgeduld ☕
Während Ghali Briefe schreibt und Marokko seine Stützpunkte verstärkt, trinkt die UNO weiterhin Kaffee in ihren Büros in New York. Die Notwehr der einen ist der Angriff für die anderen, und Guterres muss bereits so genervt sein, dass er wahrscheinlich mit einem Frieden-und-Liebe-Emoticon antworten wird. Das Einzige, was sicher ist, ist, dass niemand auf seine Raketen, Geschosse oder Rhetorik verzichten wird. Zumindest liefert der Konflikt epische Schlagzeilen und endlose Debatten in Foren.