Lockheed Martin hat in Texas eine 1.500 Quadratmeter große Anlage eröffnet, die der additiven Fertigung mittels Laser-Pulverbettschmelzen gewidmet ist. Dieses Zentrum produziert nicht nur Komponenten für das Wärmemanagement von Hyperschallsystemen und Flugzeugen der nächsten Generation, sondern integriert auch digitale Zwillinge, um das Verhalten jedes Bauteils vor seiner Fertigung zu simulieren. Die virtuelle Nachbildung repliziert die thermischen und mechanischen Bedingungen, eliminiert kostspielige physische Iterationen und verkürzt die Zeit vom Entwurf bis zum Erstflug. 🚀
Digitale Integration des Arbeitsablaufs 🔧
Die Strategie von Lockheed Martin stützt sich auf ein kollaboratives Ökosystem mit Sintavia, EOS, Nikon SLM Solutions und nTop. nTop liefert generative Designsoftware, die den digitalen Zwilling mit für Wärmeübertragung und strukturelle Festigkeit optimierten Geometrien versorgt. Sintavia und EOS steuern Prozessstandards und Großformatmaschinen bei, während Nikon SLM Solutions die Wiederholbarkeit des Lasers gewährleistet. Der gesamte Zyklus, von der virtuellen Simulation bis zur Endkontrolle, wird digital synchronisiert, was die Erkennung von Abweichungen in Echtzeit ermöglicht und sicherstellt, dass jede Komponente die Zuverlässigkeitsanforderungen ohne zusätzliche physische Prototypen erfüllt.
Zuverlässigkeit ohne Geschwindigkeitseinbußen ⚡
Die Kombination aus digitalen Zwillingen und additiver Fertigung löst den traditionellen Engpass in der Lieferkette. Durch die virtuelle Simulation des Verhaltens von Wärmemanagement-Bauteilen vermeidet Lockheed Martin die langen Vorlaufzeiten von Guss und Schmiede und mildert die Knappheit kritischer Materialien. Diese Methodik ermöglicht die präzise, chirurgische Produktion kleiner Chargen und beschleunigt die operationelle Einsatzbereitschaft von Hyperschall- und Elektroantriebsplattformen, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist ein agilerer Entwicklungszyklus und ein größeres Vertrauen in die endgültige Systemleistung.
Wie die Integration digitaler Zwillinge in die neue additive Fertigungsanlage von Lockheed Martin die Qualitätskontrolle und Wiederholbarkeit bei der Produktion kritischer Teile für die Luft- und Raumfahrtindustrie optimiert
(PS: Vergiss nicht, den digitalen Zwilling zu aktualisieren, sonst beschwert sich dein echter Zwilling)