Digitale Zwillinge für die große Thyssen-Mauritshuis Ausstellung

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der spanische Staat hat die Ausstellung von 25 Meisterwerken des Mauritshuis-Museums in Den Haag im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid für 378,8 Millionen Euro versichert. Die Ausstellung mit dem Titel Thyssen-Bornemisza & Mauritshuis. A love story between two museums wird im Oktober eröffnet und bis Januar 2027 dauern. Dieser Austausch permanenter Sammlungen bietet ein ideales Szenario für den Einsatz von 3D-Technologien, die es dem Publikum ermöglichen, digital jeden Pinselstrich und historischen Kontext jenseits der physischen Grenzen des Raumes zu erkunden.

Digitale Zwillinge von Meisterwerken des Mauritshuis in der Thyssen-Madrid-Ausstellung mit Augmented Reality und 3D-Vermittlung

Fotogrammetrie und Modellierung für die Bildungsbewahrung 🖼️

Um den Vermittlungswert dieses Austauschs zu maximieren, ist die Erstellung digitaler 3D-Zwillinge der 25 Werke strategisch. Mittels hochauflösender Fotogrammetrie und Streifenlichtscannern können Texturen, Firnisreliefs und Craquelé mit mikrometergenauer Präzision erfasst werden. Diese Modelle würden die Entwicklung interaktiver virtueller Besuche ermöglichen, bei denen der Nutzer bestimmte Bereiche der Leinwand vergrößern, Informationsebenen zur Technik des Künstlers aktivieren oder den Restaurierungsprozess visualisieren kann. Darüber hinaus könnte eine Augmented-Reality-App diese Werke über den realen Museumsraum legen und so den direkten Vergleich zwischen den Stücken beider Institutionen erleichtern, ohne die Werke physisch bewegen zu müssen.

Demokratisierung des Zugangs zum malerischen Kulturerbe 🌍

Über die Spektakularität der finanziellen Vereinbarung hinaus liegt das wahre Vermächtnis dieser Zusammenarbeit in ihrem Bildungspotenzial. Wenn das Thyssen-Bornemisza diese digitalen Zwillinge in seine Online-Plattform integrieren würde, könnten Studierende und Forscher weltweit die Pinselstriche von Vermeer oder Rembrandt analysieren, als hätten sie das Werk vor sich. Die 3D-Technologie ersetzt nicht das physische Erlebnis, aber sie demokratisiert es, indem sie denen, die nicht nach Madrid oder Den Haag reisen können, eine Detailgenauigkeit ermöglicht, die selbst das menschliche Auge hinter Museumsglas nicht erreicht.

Wie kann die Erstellung digitaler Zwillinge mit 3D-Scantechnologien den Bildungszugang zu Meisterwerken wie denen der Thyssen-Mauritshuis-Ausstellung verbessern, ohne die Konservierung der Originalstücke zu gefährden

(PS: Das Lehren mit 3D-Modellen ist großartig, bis die Schüler die Teile bewegen wollen und der Computer abstürzt.)