Frank Miller, der Schöpfer von Carrie Kelley in Batman: The Dark Knight Returns, hat erklärt, warum seine Figur der ideale Robin im DC-Universum ist. Laut Miller repräsentiert Carrie das Beste der Kindheit: intelligent wie Bruce Wayne, aber ohne die Last des Traumas. Im Gegensatz zu Dick Grayson oder Jason Todd sucht sie keine Rache, sondern beschließt aus freiem Willen, sich Batman anzuschließen, nachdem sie ihn dabei gesehen hat, wie er Freunde vor Angreifern rettete. Ihre Eltern, die aufgrund von Substanzmissbrauch abwesend waren, bemerkten ihren Weggang kaum.
Das narrative Design eines Robin ohne vorherige Tragödie 🦇
Millers Vorschlag führt einen anderen Ansatz zur traditionellen Herkunft der Robins ein. Während Dick Grayson und Jason Todd zu Wächtern werden, nachdem sie ihre Familien verloren haben, handelt Carrie Kelley aus Bewunderung und Notwendigkeit. Ihre Motivation entspringt nicht der Trauer, sondern einer informierten Entscheidung. Miller betont, dass diese Wahl sie im Kanon reiner macht: Sie ist nicht von Bitterkeit korrumpiert und sucht keine emotionale Leere zu füllen. Aus der Perspektive der Figurenentwicklung ermöglicht dies die Erkundung einer Dynamik, die weniger vom Trauma als narrativem Motor abhängig ist.
Der Robin, der kam, ohne dass seine Eltern auch nur einen Pieps sagten 🏃♀️
Das Beste daran ist, dass Carrie nicht einmal zu Hause Erklärungen abgeben musste. Während andere Robins mit Alfred oder Bruce über die Ausgangssperre verhandeln, ging Carrie einfach. Ihre Eltern, mehr an ihren eigenen Substanzen interessiert, fragten nicht einmal nach. Also, wenn Batman einen Sidekick braucht, der weder Papierkram noch Beschwerden von Erziehungsberechtigten verursacht, ist Carrie die ideale Wahl. Allerdings, hoffentlich erinnert sie sich daran, zurückzukommen, um das Abendessen zu machen.