Ramy Shaath, ehemaliger Berater des palästinensischen Führers Jassir Arafat und früherer Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde, steht in Frankreich vor einem Abschiebungsverfahren. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf seine radikalen Positionen seit Beginn der israelischen Offensive in Gaza. Als Mitbegründer der Gruppe Urgence Palestine wurden seine Äußerungen von den französischen Behörden als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft.
Antiradikal-Algorithmen: Die Software, die Hassreden erkennt 🤖
Frankreich nutzt digitale Überwachungssysteme, die soziale Netzwerke und Aktivismusplattformen in Echtzeit überwachen. Diese Algorithmen analysieren sprachliche Muster und die Häufigkeit bestimmter Begriffe, um mögliche Aufstachelung zum Hass oder Aufrufe zur Gewalt zu identifizieren. Das von der französischen Cybersicherheitsbehörde entwickelte Tool gleicht Daten mit Geheimdienstinformationen und Vorgeschichten von Personen ab. Im Fall von Shaath hätten seine öffentlichen Äußerungen die Alarmschwelle überschritten und das administrative Ausweisungsverfahren ausgelöst.
Vom palästinensischen Berater zum unerwünschten Influencer in Paris 😅
Anscheinend hat Shaath die französische Meinungsfreiheit mit einem unmoderierten Telegram-Kanal verwechselt. Seine Äußerungen, die von der Rechtfertigung von Angriffen bis zum Aufruf zum globalen Dschihad reichen, passten nicht gut in ein Land, in dem das Croissant heiliger ist als jede politische Parole. Jetzt könnte er, anstatt Pressekonferenzen zu geben, in einer Polizeiwache Erklärungen abgeben, während er auf seinen Rückflug wartet. Die Moral von der Geschicht': Wenn du radikal sein willst, tu es privat und mit ausgeschaltetem WLAN.