Real Zaragoza kassierte im Ibercaja Estadio eine weitere Enttäuschung, als sie mit 0:1 gegen Granada verloren. Ein Ergebnis, das das aragonesische Team in der zweiten Liga in die Enge treibt. Nach dem Schlusspfiff wandte sich Kapitän Francho Serrano, mit gesenktem Kopf und stockender Stimme, an die Tribüne, um sich bei den Fans zu entschuldigen, die nicht mehr wissen, ob sie weinen oder wegschauen sollen.
Taktische Analyse: Die defensive Anfälligkeit, die nicht behoben wird 😡
Das Spiel offenbarte die gleichen altbekannten Probleme. Zaragoza dominierte den Ballbesitz, jedoch ohne Tiefe und ohne die Fähigkeit, klare Chancen zu kreieren. In der Defensive führte ein Stellungsfehler bei einer Ecke dazu, dass Granada das einzige Tor des Spiels erzielte. Der Angriffsaufbau war langsam, die Außenverteidiger fanden keine Anspielstationen und das Mittelfeld verlor in der zweiten Halbzeit den Kampf. Ein Drehbuch, das sich wiederholt und das niemand mehr zu ändern weiß.
Der Meisterplan: Fehler bis zum Ende wiederholen 🤦
Die Fans kennen das Drehbuch bereits auswendig. Zuerst spielt das Team ideenlos herum. Dann schenkt ein Defensivfehler dem Gegner ein Tor. Danach nimmt der Trainer in der 75. Minute Auswechslungen vor. Und zum krönenden Abschluss bittet Francho Serrano um Verzeihung, als hätte er einem Kind ein Bonbon gestohlen. So läuft es seit 38 Spieltagen. Wenn nächstes Jahr alles so weitergeht, muss der Kapitän sich sogar im Supermarkt entschuldigen.