Die 30. Ausgabe des FMX in Stuttgart hat ihre Türen mit einer klaren Botschaft geschlossen: Künstliche Intelligenz ist kein Versprechen mehr, sondern ein Werkzeug, das in den Arbeitsabläufen von VFX und Animation etabliert ist. Unter dem Motto The Road Ahead analysierte die Veranstaltung, wie Studios generative Modelle integrieren, ohne die kreative Kontrolle zu verlieren.
Intelligente Automatisierung: Der neue Assistent in der Pipeline 🤖
Die technischen Vorträge zeigten KI-Systeme, die mit eigenen Datensätzen für Aufgaben wie Gesichts-Rigging, prozedurale Texturgenerierung und Physiksimulation trainiert wurden. Unternehmen wie Weta und Framestore präsentierten Arbeitsabläufe, bei denen der Künstler das Ergebnis überwacht und verfeinert, anstatt es von Grund auf neu zu erstellen. Der Trend zielt darauf ab, Render- und Prototyping-Zeiten zu verkürzen, erfordert jedoch eine sorgfältige Überprüfung jedes Ergebnisses, um die narrative Kohärenz zu wahren.
KI will auch Drehbuchautorin sein, schreibt aber noch seltsame Enden ✍️
In einer Podiumsdiskussion zeigten mehrere Kreative Beispiele von KI-generierten Drehbüchern. Das Ergebnis war eine Mischung aus funktionalen Dialogen und so absurden Momenten, dass sie Gelächter hervorriefen: von einem Helden, der beschließt, die Mission abzubrechen, um Bauer zu werden, bis zu einem Bösewicht, der Treuerabatte anbietet. Es wurde klar, dass die Maschine Struktur versteht, ihr Konzept von Plot-Twists jedoch noch mehr Bürostunden braucht.