Flow sangrante: Gespräch über Menstruation und Horror in Washington Heights

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Buchhandlung Fountain Bookshop in Manhattan empfängt diesen Freitag die Schriftstellerin Paula Sevenbergen, die ihre Graphic Novel Flow vorstellen wird, die sie gemeinsam mit Claudia Balboni geschaffen hat. Das Werk erkundet die Debatte über die Anerkennung der Menstruation bei Mädchen und thematisiert Schuld, Scham und Mobbing, aber auch das Wunder des menschlichen Körpers. Ein Blick, der Angst mit dem Viszeralen vermischt.

Ein warm beleuchteter Buchladen zeigt ein Plakat von 'Flow' neben einem Menstruationsbecher und Kürbissen, was Horror und Menstruation evoziert.

Die grafische Erzählung als Motor des gesellschaftlichen Wandels 🎨

Sevenbergen verwendet einen dichten visuellen Stil und Tintenkontraste, um den Menstruationszyklus als biologischen und emotionalen Prozess darzustellen. Balbonis Technik kombiniert fragmentierte Panels und Nahaufnahmen, die Klaustrophobie hervorrufen und den sozialen Druck widerspiegeln, dem Mädchen ausgesetzt sind. Der Einsatz von Schatten und organischen Texturen zielt darauf ab, ein Tabu zu entmystifizieren, während die sequenzielle Erzählung es ermöglicht, die Entwicklung des Körpers zu zeigen, ohne auf beschönigte Metaphern zurückzugreifen. Das Werk ist eine Übung im dreckigen Realismus.

Wenn der Körperhorror das Horror-Drehbuch übertrifft 😱

Denn, seien wir ehrlich, manchmal kommt das wahre Entsetzen nicht von einem Monster, sondern davon, beim Abendessen erklären zu müssen, dass man Binden gekauft hat. Flow nutzt diese alltägliche Panik, um eine Atmosphäre ständiger Anspannung aufzubauen. Und wenn du am Ende Erleichterung verspürst, dass es nur ein Comic ist, denk daran, dass es draußen immer noch Leute gibt, die sich mehr über einen Blutfleck empören als über einen Serienmörder.