Mike Flanagan hat nach der Adaption von Carrie und Der Nebel die Gelegenheit, sich Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere vorzunehmen. Das Buch wurde aufgrund seines verstörenden Inhalts fast nicht veröffentlicht. King schrieb es basierend auf realen Erfahrungen: dem Tod der Katze seiner Tochter und einem Schreckmoment mit seinem kleinen Sohn in der Nähe einer Straße. Das Werk erforscht den Schmerz, ein Kind zu verlieren, und die Versuchung, es zurückzuholen – Themen, die den Autor beunruhigten.
Die technische Herausforderung, psychologischen Horror zu filmen 🎬
Flanagan beherrscht atmosphärischen Horror und lange Einstellungen, Schlüsselressourcen für die Adaption des Romans. Die Geschichte erfordert ein Gleichgewicht zwischen übernatürlichem Horror und Familiendrama. Der Regisseur könnte gedämpftes Licht und Umgebungsgeräusche nutzen, um den verfluchten Pfad nachzubilden. Die Auferstehung von Church, der Katze, und die Schlussszene mit Gage erfordern praktische Effekte und Maskenbild, um übermäßiges CGI zu vermeiden und die Rohheit zu bewahren. Die nicht-lineare Erzählweise des Buches stellt ebenfalls eine Herausforderung für den Schnitt dar.
Die Katze, die beinahe eine Verlagskrise ausgelöst hätte 🐱
King hätte das Manuskript fast in einer Schublade verschwinden lassen, weil selbst er dachte, er sei zu weit gegangen. Und das alles wegen einer überfahrenen Katze. Wäre Kings Lektor allergisch gegen Katzen gewesen, hätten wir vielleicht nie diese Szene mit dem Zombie-Kind gehabt. Gut, dass die Katze seiner Tochter auf der falschen Straße starb, denn sonst müsste Flanagan jetzt etwas anderes adaptieren, zum Beispiel ein Gartenhandbuch.