Nvidia hat einen Datenleak von GeForce-Now-Nutzern bestätigt, der sich am 10. Mai 2026 ereignete. Der Vorfall betraf nicht die zentralen Server, sondern die Infrastruktur von GFN.am, einem regionalen Partner in Armenien. Nur Nutzer, die sich über dieses Portal registriert hatten, sahen ihre persönlichen Daten nach einem Angriff auf die Systeme des lokalen Partners offengelegt. Das Unternehmen versichert, dass der Rest des Dienstes normal funktioniert.
Das Risiko, die Sicherheit an Dritte zu delegieren 🛡️
Der Vorfall offenbart eine Schwachstelle in der GeForce-Now-Allianz: die Abhängigkeit von regionalen Partnern für die Verwaltung des Dienstes. Obwohl Nvidia eine strenge Kontrolle über seinen Kern behält, war die periphere Infrastruktur von GFN.am anfällig für einen Angriff, der Registrierungsdaten kompromittierte. Experten weisen darauf hin, dass der Leak Namen, E-Mails und möglicherweise Passwort-Hashes umfasste. Nvidia empfiehlt den Betroffenen, ihre Anmeldedaten zu ändern und als vorbeugende Maßnahme die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.
Der Partner, der deinen Nick und deine Mail durchsickern ließ 😅
Es stellt sich heraus, dass man zum Cloud-Gaming nicht nur eine gute Verbindung braucht, sondern auch, dass der regionale Partner nicht die Sicherheit eines Internetcafés aus den 90ern hat. GFN.am versprach High-Quality-Streaming und lieferte als Dreingabe einen Datenleak. Jetzt können die armenischen Nutzer damit prahlen, die Ersten gewesen zu sein, die den neuen Mehrspielermodus getestet haben: Alle gegen den Hacker. Zumindest wäscht Nvidia seine Hände in Unschuld und sagt, es sei nicht seine Schuld gewesen – wie der Nachbar, der die Schlüssel verleiht und dem Schlosser die Schuld gibt.