GeForce Now-Datenleck durch Angriff auf armenischen Partner

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Nvidia hat einen Datenleck von GeForce-Now-Nutzern bestätigt, das am 10. Mai 2026 stattfand. Der Vorfall betraf nicht die zentralen Server, sondern die Infrastruktur von GFN.am, einem regionalen Partner in Armenien. Nur Nutzer, die über dieses Portal registriert waren, sahen ihre persönlichen Daten nach einem Angriff auf die Systeme des lokalen Partners offengelegt. Das Unternehmen versichert, dass der Rest des Dienstes normal funktioniert.

Karte von Armenien mit einem zerbrochenen GFN.am-Schild vor dem Hintergrund durchgesickerter Daten, während das GeForce-Now-Logo intakt bleibt.

Das Risiko, die Sicherheit an Dritte zu delegieren 🛡️

Der Vorfall legt eine Schwachstelle in der GeForce-Now-Allianz offen: die Abhängigkeit von regionalen Partnern für die Verwaltung des Dienstes. Obwohl Nvidia eine strenge Kontrolle über seinen Kern behält, war die periphere Infrastruktur von GFN.am anfällig für einen Angriff, der Registrierungsdaten kompromittierte. Experten weisen darauf hin, dass das Leck Namen, E-Mails und möglicherweise Passwort-Hashes umfasste. Nvidia empfiehlt den Betroffenen, ihre Anmeldedaten zu ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung als vorbeugende Maßnahme zu aktivieren.

Der Partner, der deinen Nick und deine Mail durchsickern ließ 😅

Es stellt sich heraus, dass man zum Spielen in der Cloud nicht nur eine gute Verbindung braucht, sondern auch, dass der regionale Partner nicht die Sicherheit eines Internetcafés aus den 90ern hat. GFN.am versprach High-Quality-Streaming und lieferte als Dreingabe ein Datenleck. Jetzt können die armenischen Nutzer damit prahlen, die Ersten gewesen zu sein, die den neuen Mehrspielermodus getestet haben: Alle gegen den Hacker. Zumindest wäscht Nvidia seine Hände in Unschuld und sagt, es sei nicht seine Schuld gewesen, wie der Nachbar, der die Schlüssel ausleiht und dem Schlosser die Schuld gibt.