Im bisherigen Mai haben drei Vorfälle mit Wildschweinen und Rehen auf der Strecke zwischen Calatayud und Plasencia de Jalón zu Verspätungen von bis zu einer Stunde beim AVE geführt, der Saragossa mit Madrid verbindet. Diese zufälligen Begegnungen mit der heimischen Tierwelt erhöhen die Liste der Widrigkeiten, die die Pünktlichkeit einer für den nordöstlichen Korridor wichtigen Strecke beeinträchtigen.
Sensoren und Zäune: der technische Kampf gegen Aufprälle 🚧
Adif hat auf mehreren Hochgeschwindigkeitsabschnitten Hinderniserkennungssysteme und Umzäunungen installiert, obwohl die Wirksamkeit in natürlichen Durchzugsgebieten von Tieren abnimmt. Die derzeitigen Züge verfügen nicht über eine autonome Bremsung bei großen Objekten, sodass die Fahrweise vom Triebfahrzeugführer abhängt. Die Lösung besteht darin, die Einzäunung zu verbessern und an kritischen Punkten wie dem Jalón-Tal Wärmebildradargeräte hinzuzufügen.
Wenn der AVE wegen eines Wildschweins in Eile anhält 🐗
Die Fahrgäste fragen sich bereits, ob das Ticket eine Safari beinhaltet. Ein Reh zu sehen, das die Gleise überquert, ist häufiger als eine Verspätung aufgrund von Bauarbeiten, und die heimische Tierwelt scheint in der Hochgeschwindigkeit ein neues Hobby gefunden zu haben. Während Renfe prüft, ob sie von den Tieren eine Maut erheben soll, hoffen die Reisenden nur, dass die nächste wilde Kreatur zumindest eine Monatskarte hat.