Ermüdung durch Nickelsulfid und thermischer Gradient beim Einsturz der Glasbrücke

12. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Im vergangenen Monat stürzte eine Fußgängerbrücke aus Verbundglas in einer Wüstenregion ohne Vorwarnung und ohne erkennbare Belastung ein. Die forensische Untersuchung, unterstützt durch 3D-Simulation, hat zwei gleichzeitige Ursachen identifiziert: Mikroeinschlüsse von Nickelsulfid und einen extremen Temperaturgradienten. Dieser Artikel erläutert den technischen Arbeitsablauf zur Bestimmung der kumulativen Ermüdung, die die Auslegungsgrenzen des Materials überschritt.

3D-Simulation der Ermüdung von Verbundglas mit Nickelsulfid-Einschlüssen und Temperaturgradient.

Forensischer Arbeitsablauf: Fotogrammetrie, Verformung und Thermomechanik 🔍

Der Prozess begann mit der Erfassung der Fragmente mittels Agisoft Metashape, wodurch eine präzise Punktwolke für die visuelle Rekonstruktion des Bruchmusters erzeugt wurde. Anschließend analysierte GOM Inspect die residualen Verformungen an den Kanten der Teile und legte konzentrische Mikrorisse um schwarze Punkte (NiS-Einschlüsse) frei. Die thermische Simulation in Ansys Discovery modellierte den Tag-Nacht-Zyklus der Wüste und wendete einen Temperaturgradienten von 50 Grad Celsius zwischen der oberen und unteren Oberfläche des Glases an. Die Ergebnisse zeigten, dass die differentielle Ausdehnung, kombiniert mit der lokalisierten Spannung durch die Einschlüsse, Ermüdungsspitzen erzeugte, die die Bruchgrenze des gehärteten Glases überschritten.

Lehren für die Tragwerksplanung in extremen Umgebungen 🏗️

Dieser Fall unterstreicht die Notwendigkeit, Baumaterialien mit mehrskaligen Simulationen zu validieren, die reale Wetterdaten integrieren. Die Verwendung von Glas mit niedrigem Nickelsulfidgehalt oder zusätzliche Wärmebehandlungen hätten das Versagen verhindern können. Die Kombination aus Fotogrammetrie, Verformungsanalyse und thermischer Simulation etabliert sich als Standard für die Untersuchung von Bauunfällen, da sie nicht nur die Ursache ermitteln, sondern auch Verbesserungen der Bemessungsvorschriften vorschlagen kann.

Ist es möglich, durch Finite-Elemente-Simulation die synergetische Wechselwirkung zwischen einem extremen Temperaturgradienten und der Ausdehnung von Nickelsulfid-Einschlüssen zu modellieren, um das Bruchmuster einer Verbundglasbrücke vorherzusagen?

(PS: Materialermüdung ist wie deine nach 10 Stunden Simulation.)