Ein 63-jähriger Beamter der Guardia Civil, bekannt als Berto, starb am Sonntag während der Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius im Hafen von Granadilla, Teneriffa, das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen war. Der Vorfall ereignete sich im vorgeschobenen Einsatzleitstand der bewaffneten Behörde, wo der Beamte, der sich in der Reserve befand, aber dem Kommando in Santa Cruz zugeteilt war, einen Herzinfarkt erlitt. Trotz der Anwesenheit von medizinischen Ressourcen konnten die Teams des SUC ihn nicht wiederbeleben.
Notfalllogistik und Gesundheitsprotokolle im Einsatz 🚑
Die Evakuierungsaktion der MV Hondius mit über 800 Passagieren erforderte einen beachtlichen technischen Aufwand. Es wurden Triagezelte mit Zwangsbelüftungssystemen und HEPA-Filtern installiert, um das Hantavirus einzudämmen, einen durch Nagetiere übertragenen Erreger, der Atemversagen verursacht. Die Schnelleinsatzteams verwendeten biologische Schutzanzüge der Stufe 4 und chemische Dekontaminationsgeräte. Die Koordination zwischen Puertos del Estado, der 112 Kanaren und der Außengesundheitsbehörde erfolgte über ein TETRA-Kommunikationsnetz, obwohl der Versorgungsdruck extrem war.
Das Hantavirus vergibt nicht, aber die Bürokratie noch weniger 😤
Das Schlimmste ist, dass der Beamte im Einsatzleitstand starb, umgeben von mehr Ärzten als auf einem Kardiologiekongress. Während die Sanitäter in Astronautenanzügen hin und her rannten, brach Berto über einem Stapel Evakuierungsberichte zusammen. Jemand deutete an, dass das Ergebnis vielleicht anders ausgegangen wäre, wenn es statt so vieler Protokolle einen Defibrillator zur Hand und weniger Papierkram gegeben hätte. Aber klar, in Notfällen ist das Ausfüllen des Vorfallberichts das Wichtigste.