Die polnische Stürmerin Ewa Pajor steht in Oslo vor ihrem sechsten Finale der UEFA Women's Champions League. Nach vier Niederlagen mit dem VfL Wolfsburg und einer mit dem FC Barcelona im letzten Jahr will sie den Fluch gegen Olympique Lyon brechen. Eine Bilanz, die schwer wiegt, aber ihren Torriecher nicht schmälert.
Die taktische Entwicklung eines Torjägerprofils ⚽
Pajor hat ihre Positionierung im Strafraum verfeinert. Ihr Spiel mit dem Rücken zum Tor und die Fähigkeit, Innenverteidigerinnen zu binden, haben sich beim FC Barcelona verbessert. Das Team von Giráldez will ihre Beweglichkeit gegen eine Lyoner Abwehr nutzen, die oft die Linien hoch schiebt. Der Schlüssel liegt in den Läufen in die Tiefe und der Abstimmung mit den Flanken von den Außenbahnen – ein Muster, das Wolfsburg in seinen Endspielen nicht verfeinern konnte.
Das Syndrom der ewigen Braut 😅
Fünf verlorene Finalspiele sind bereits eine Sammlung von Vizemeisterschaften, die nicht einmal das Museum des FC Barcelona ausstellen möchte. Pajor muss denken, dass die Champions League wie der Freund ist, der dich nie zu seiner Geburtstagsfeier einlädt, aber dich immer um ein Getränk bittet. Wenn Lyon erneut gewinnt, hat die Polin Material für eine Netflix-Dokumentation: Wie man Finalspiele verliert, ohne sich die Haare zu verwuscheln.