Die Ant-Man-Schauspielerin Evangeline Lilly hat sich gegen Disney ausgesprochen, nachdem es bei Marvel Studios zu massiven Entlassungen kam. Das Unternehmen strich 1.000 Arbeitsplätze, darunter einen Großteil des Teams für visuelle Entwicklung. Betroffen ist auch Andy Park, Designer des ursprünglichen Wasp-Kostüms und 16 Jahre lang Mitarbeiter. Lilly prangerte auf Instagram an, dass das Unternehmen künstliche Intelligenz und Managergewinne über die Künstler stelle.
Die visuelle Entwicklung verliert ihr Rückgrat 🎨
Andy Park, der die Ästhetik wichtiger Figuren des MCU prägte, ist einer der Betroffenen. Sein Team für visuelle Entwicklung erstellte für jeden Film hunderte von Skizzen und Renderings – ein Prozess, den Disney nun durch automatisierte KI-Generierung ersetzen will. Lilly hinterfragte das Fehlen von Gesetzen, die menschliche Arbeit vor der Nutzung durch Algorithmen schützen, und betonte, dass Künstler wie Park die wahren Zauberer hinter den Filmen seien. Der Personalabbau beeinträchtigt nicht nur die Qualität, sondern beseitigt jahrzehntelange gesammelte Erfahrung.
Die KI, die keinen Wespennanzug zeichnen kann 🐝
Disney spart lieber Gehälter und setzt auf eine KI, die die Wespe wahrscheinlich mit Mückenflügeln und Ameisenbeinen zeichnet. Währenddessen füllen sich die Manager die Taschen mit den Kinokassen-Einnahmen. Das Ironischste ist, dass die von ihnen vergötterte künstliche Intelligenz nicht einmal den Glanz von Hope van Dynes Kostüm reproduzieren kann. Wenn das so weitergeht, wird der nächste Marvel-Film ein von ChatGPT generiertes Video mit Paint-Spezialeffekten sein.