Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, einen entschlossenen Schritt gegen digitalen Missbrauch zu unternehmen. Die neue Verordnung wird das Verbot nicht einvernehmlicher sexueller Deepfakes ausweiten, um explizit durch künstliche Intelligenz generiertes Material über sexuellen Kindesmissbrauch einzuschließen. Dies ist ein Versuch, einer Technologie die Tür zu verschließen, die es ermöglicht, illegale Inhalte zu erstellen, ohne dass zum Zeitpunkt der Erstellung reale Opfer erforderlich sind.
KI als Werkzeug zur Erstellung und Erkennung 🤖
Der Gesetzesvorschlag wird die Plattformen verpflichten, Moderationssysteme zu implementieren, die in der Lage sind, dieses synthetische Material zu identifizieren. Die generativen Modelle, die mit Daten von realem Missbrauch trainiert wurden, produzieren Bilder, die erkennbare Muster nachbilden. Für die Erkennung werden Werkzeuge zur Metadatenanalyse und digitale Wasserzeichen in Betracht gezogen. Die technische Herausforderung ist enorm: Ein von KI generiertes Bild von einem echten Foto zu unterscheiden, wenn beide ähnliche Szenen zeigen.
Das Paradoxon des digitalen Künstlers mit bösen Absichten 🎭
Jetzt müssen die Deepfake-Ersteller nach einer anderen Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, vielleicht zurück zu den alten Zeiten des stümperhaften Photoshop. Denn ja, vor der KI gab es bereits Montagen, aber sie erforderten stundenlange Arbeit und eine gewisse Liebe zum Detail. Die EU sagt im Grunde: Wenn du schon ein Krimineller sein willst, dann soll es dich wenigstens Zeit und Mühe kosten, nicht nur das Schreiben eines Prompts in einer hübschen Oberfläche 😈