Das isländische Startup Euler hat Euler Viewer auf den Markt gebracht, ein kostenloses browserbasiertes Tool, das Betreibern von LPBF-Metall-3D-Druckern die Echtzeitüberwachung ihrer Prozesse ermöglicht. Die Neuheit: Es ist keine zusätzliche Hardware erforderlich und es entfällt die Abhängigkeit von Remote-Desktop-Software, die mit dem Steuerungs-PC verbunden ist, wodurch Sicherheitsrisiken für Dateien mit geistigem Eigentum vermieden werden.
SOC 2 Typ II Sicherheit und direkte Übertragung an den Browser 🔒
Euler Viewer überträgt Bilder des Pulverbetts direkt an den Browser des Bedieners, ohne eine Verbindung zum Steuerungs-PC des Druckers herzustellen. Dadurch wird der typische Angriffsvektor von Remote-Desktop-Lösungen unterbrochen, der sensible Daten gefährdete. Das Tool verfügt über SOC 2 Typ II Sicherheitskontrollen, einen anerkannten Standard im Datenmanagement. Bediener können den Prozess von überall aus verfolgen, benötigt wird lediglich eine Internetverbindung und ein aktueller Browser.
Schluss mit gehacktem TeamViewer, hallo Seelenfrieden 🛡️
Bisher bestand die Standardlösung, um das Pulverbett von zu Hause aus zu überwachen, darin, TeamViewer oder VNC mit dem PC in der Fabrik zu verbinden, zu hoffen, dass niemand eindringt, und zu beten, dass der Chef nichts davon erfährt. Euler Viewer kommt wie ein Rettungsanker: kostenlos, sicher und ohne dass man der IT-Abteilung erklären muss, warum man Fernzugriff auf die 500.000-Euro-Maschine hat. Endlich wirkt der ferngesteuerte Metalldruck nicht mehr wie ein selbstgebastelter Cyberangriff.