Die spanische Futsal-Nationalmannschaft der Männer bestreitet ihr letztes Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Kasachstan in der O2 Arena in London. Mit einer perfekten Bilanz in der ersten Runde möchte das von Fede Vidal geleitete Team den direkten Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Das Spiel, das auf neutralem Boden ausgetragen wird, verspricht eine Charakterprobe gegen einen Gegner zu werden, der sich bereits bei internationalen Turnieren als konkurrenzfähig erwiesen hat.
Fede Vidals Taktiktafel: Hohes Pressing und schnelle Übergänge ⚽
Das taktische Schema Spaniens basiert auf einem erstickenden hohen Pressing, das Ballverluste in der gegnerischen Hälfte erzwingt. Die defensiven Absicherungen mit einem sehr dynamischen 4-0 ermöglichen schnelle Konterangriffe. Die Rolle des Pívot, der in der Lage ist, die gegnerischen Verteidiger zu binden, ist entscheidend, um Räume zu schaffen. Gegen Kasachstan wird der Schlüssel darin liegen, ihren Starspieler Douglas Junior zu neutralisieren und den Ballbesitz zu halten, um die Übergänge eines sehr laufstarken Teams zu vermeiden.
London, Kasachstan und ein Schiedsrichter, der kein Spanisch spricht 🌍
Das Kurioseste an der Begegnung ist, dass Spanien in London als Heimmannschaft spielt, aber gegen Kasachstan, das ebenfalls nicht von dort ist. Im Grunde ist es also ein Futsal-Spiel zwischen zwei Nationalmannschaften, die nach England gereist sind, um zu sehen, wer die Trophäe mit nach Hause nimmt. Allerdings: Wenn der Schiedsrichter auf Englisch pfeift, soll mal einer einem spanischen Spieler erklären, dass das Foul wegen doppeltem Strafstoß war. Gut, dass auf dem Spielfeld die universelle Sprache des Tores gesprochen wird.