Die 3D-Technologie verändert den Beruf des Försters grundlegend. Mit Drohnen, die mit LiDAR-Sensoren ausgestattet sind, können dreidimensionale Geländekarten erstellt werden, um beginnende Brände zu erkennen, invasive Arten zu lokalisieren oder Löschrouten zu planen. Ein klares Beispiel: 500 Hektar in einer Stunde scannen, etwas, das zu Fuß Wochen dauern würde. Programme wie Pix4Dmatic oder Agisoft Metashape verarbeiten die Punktwolken.
LiDAR und Fotogrammetrie: das digitale Auge des Försters 🌲
Die entscheidende Hardware ist eine DJI Matrice 350 RTK Drohne, gekoppelt mit einem LiDAR L1 Sensor. Sie fliegt in 80 Metern Höhe und sendet 240.000 Laserpulse pro Sekunde aus. Die Software Global Mapper wandelt diese Punkte in Höhenmodelle mit einer Genauigkeit von 5 cm um. Außerdem wird QGIS zur Analyse der Vegetation verwendet: Es erkennt umgestürzte Bäume oder Veränderungen in der Dichte des Unterholzes. Alles wird in Echtzeit mit einem wasserfesten Tablet synchronisiert.
Abschied von der schmutzigen Karte, hallo zum 3D-Modell, das nicht nass wird 🗺️
Früher trug der Förster eine gefaltete Papierkarte mit sich herum, die nach dem ersten Regen wie ein Akkordeon aussah. Jetzt kann er mit dem 3D-Modell auf seinem Tablet genau sehen, wo das Eichhörnchen ist, das sich verlaufen hat. Das Schlechte: Wenn ihm die Drohne in den Fluss fällt, nützt die 3D-Technologie nichts. Aber hey, zumindest wird die Papierkarte nicht mehr nass.