Escaneo 3D und virtuelle Realität im Gerichtssaal

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie ermöglicht es Richtern, Tatorte oder Verkehrsunfälle zu analysieren, ohne sich dorthin begeben zu müssen. Ein klares Beispiel ist die virtuelle Rekonstruktion eines Verkehrsunfalls, bei der der Richter die Position der Fahrzeuge aus jedem beliebigen Winkel betrachten kann. Dies vermeidet Fehlinterpretationen, die auf Standbildern oder widersprüchlichen Aussagen beruhen.

Virtuelle 3D-Rekonstruktion eines Verkehrsunfalls; der Richter untersucht mit einer Virtual-Reality-Brille die genaue Position der Fahrzeuge aus mehreren Winkeln.

Wichtige Programme für die forensische Rekonstruktion 🛠️

Um dies zu erreichen, werden Programme wie Autodesk ReCap zum Scannen mit Drohnen oder LIDAR-Sensoren und Blender zur 3D-Modellierung der Szene verwendet. Anschließend ermöglichen Tools wie Unity oder Unreal Engine die Erstellung eines interaktiven virtuellen Rundgangs. Der Richter verwendet eine Virtual-Reality-Brille (wie die Oculus Quest), um jedes Detail zu untersuchen: Entfernungen, Hindernisse oder Aufprallwinkel. Alles wird als digitales Sachverständigengutachten dokumentiert.

Der Richter, dem mit der VR-Brille übel wurde 🤢

Stellen Sie sich Richter Martínez vor, einen 60-jährigen Herrn, der die VR-Brille aufsetzt, um eine Rekonstruktion eines Unfalls mit Fußgänger zu sehen. Nach 30 Sekunden war er bereits grün im Gesicht und fragte, ob er sich setzen könne. Gut, dass der Anwalt für alle Fälle eine Papiertüte dabei hatte. Die Technologie schreitet voran, aber die Anfälligkeit für Übelkeit bleibt ein ungelöstes Verbrechen.