3D-Scan für die Wartung eines Handelsschiffs

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie ermöglicht es Offizieren der Handelsmarine, verschlissene Teile an Bord zu digitalisieren. Ein klares Beispiel: eine nicht mehr hergestellte Ballastpumpendichtung. Mit einem tragbaren Scanner wird die exakte Geometrie erfasst, an Land gesendet und in Metall oder Polymer gedruckt. Dies vermeidet wochenlange Wartezeiten auf Ersatzteile.

Ein Offizier der Handelsmarine scannt an Bord eines Schiffes eine Ballastpumpendichtung mit einem tragbaren 3D-Gerät, um das Ersatzteil in Metall zu drucken.

Programme und Arbeitsablauf an Bord 🛠️

Der Offizier benötigt einen Scanner wie den Artec Leo oder den Revopoint POP 3. Software wie Geomagic Design X oder Fusion 360 dient zur Bereinigung der Punktwolke und Modellierung. Für den Druck werden Cura oder Simplify3D verwendet. Der Prozess reduziert Logistikkosten und ermöglicht die Herstellung von Ersatzteilen an Deck, vorausgesetzt die Maschine ist kalibriert und das Material beständig gegen Salzkorrosion.

Der Tag, an dem der Leutnant einen Toilettendeckel druckte 🚽

Alles klingt sehr technisch, bis der dritte Wachoffizier, gelangweilt an einem Sonntag, beschließt, den Toilettendeckel der Kabine zu scannen und zu replizieren. Das Ergebnis: Ein Teil, das perfekt passt, aber nach verbranntem Plastik riecht und sich bei Hitze verformt. Zumindest konnte der Kapitän jenen Satz sagen: Das ist es, was es gibt, Offizier, eine Toilette aus eigenem Design.