Der Beruf des Korrektors erfordert es, Fehler in Texten zu erkennen, aber auch in physischen Objekten. Die 3D-Technologie ermöglicht es, gedruckte Teile oder Prototypen zu scannen und mit dem ursprünglichen digitalen Modell zu vergleichen. Ein visueller Korrektor kann Verformungen, Abweichungen oder Maßstabsfehler identifizieren, die dem menschlichen Auge entgehen. Zum Beispiel liefert ein Designer ein verbogenes Teil; der 3D-Scanner erfasst es und die Software vergleicht es mit der CAD-Datei und markiert jede Abweichung in Rot.
Wichtige Software für die volumetrische Korrektur 🛠️
Für diese Aufgabe werden Programme wie GOM Inspect oder Geomagic Control X benötigt, die Punktwolken analysieren und farbige Abweichungskarten erstellen. Ein Scanner wie der Einscan Pro 2X erfasst die Geometrie, und die Software vergleicht jeden Millimeter mit dem ursprünglichen Design. Der Korrektor liest keine Buchstaben, sondern Maße und Winkel. Auch Blender mit seinem Messsystem ist geeignet, erfordert aber mehr manuelle Arbeit. Das Ergebnis ist ein visueller Bericht, in dem jeder Fehler als blauer oder roter Fleck erscheint.
Wenn der Korrektor sogar die Schrauben korrigiert 🔩
Stellen Sie sich den altbekannten Korrektor mit seiner Lupe und seinem roten Stift vor, der einem verbogenen Kunststoffteil gegenübersteht. Jetzt muss er messen, ob das Loch für die Schraube bei 2,5 mm oder bei 2,7 mm liegt. Mit dem 3D-Scanner entdeckt er, dass der Fehler nicht im Teil liegt, sondern in der Schraube, die er beim Discounter gekauft hat. Also korrigiert er den Katalog und gleichzeitig den Lagerbestand des Lieferanten. Gut, dass die Technologie den kalten Kaffee nicht korrigiert, denn das wäre wirklich ein schwerwiegender Fehler.