Der Klettersport schreibt sein Nachhaltigkeitshandbuch neu. Er beschränkt sich nicht mehr nur auf den Schutz natürlicher Wände; jetzt umfasst er Städte, Veranstaltungsorganisation und die Gesellschaft. World Climbing treibt diesen Wandel voran, im Bewusstsein, dass das olympische Wachstum die Verwaltung von Ressourcen, die Reduzierung der Umweltbelastung und die Wiederverwendung von Materialien bei jedem Griff und jedem Gurt erfordert.
Kreislaufwirtschaftliche Ressourcenverwaltung bei technischen Wettkämpfen ♻️
Der Schlüssel liegt in der Anwendung eines Kreislaufansatzes: von der Herstellung von Griffen aus recycelten Polymeren bis hin zum modularen Design von demontierbaren Strukturen. Die Organisatoren optimieren die Logistik, um Transportemissionen zu minimieren, nutzen digitale Systeme zur Reduzierung von Papier und planen die Wiederverwendung von Ankern und Karabinern zwischen den Veranstaltungen. Jedes Detail, von der LED-Beleuchtung bis zum Recycling von Seilen, wird geprüft, um Effizienzkriterien zu erfüllen. Das Ziel ist, dass ein Wettkampf nur auf der Anzeigetafel Spuren hinterlässt, nicht in der Umwelt.
Nachhaltigkeit hält auch Einzug in die Bar des Wettkampfbereichs 🍃
Denn umweltfreundlich zu sein bedeutet nicht nur, Griffe zu recyceln, sondern auch die Plastikbecher der Verpflegung. Jetzt verlangen die Organisatoren von den Sponsoren, dass selbst die Energieriegel kompostierbare Verpackungen haben. Allerdings ist der Schweiß der Athleten immer noch 100% organisch und nicht umweltschädlich. Obwohl einige Puristen den Geruch von Magnesium und verbranntem Gummi vermissen, ist der CO2-Fußabdruck des Podiums jetzt zumindest leichter als das Gewissen eines Betrügers.